Programm 2017

Hier finden Sie das aktuelle Vortragsprogramm zum IOT-Kongress 2017 am 13. und 14. September 2017 in München.

13. September: Technology Day
14. September: IIoT Day

Gleichtzeitig zum IOT Kongress findet der Smart Home Kongress statt. Sie haben die Möglichkeit zwischen den Programmen zu wechseln. Werfen Sie hier einen Blick auf das Programm des Smart Home Kongress.

Mittwoch, 13. September 2017

09:15 Uhr
Registrierung der Teilnehmer
10:00 Uhr
Begrüßung & thematische Einführung
Referent: Hendrik Härter | Redakteur ELEKTRONIKPRAXIS
10:10 Uhr
Gemeinsame Keynote: IOT - aktuelle Entwicklungen und Perspektiven mehr
Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • aktuelle Entwicklungen im Bereich IoT
  • zukünftige Perspektiven durch IoT Anwendungen
Referent: Alexander Britz | Microsoft

Als Leiter des Geschäftsbereichs „Digitale Business Transformation & Internet of Things“ zeichnet Alexander Britz für alle diesbezüglichen Aktivitäten bei Microsoft Deutschland verantwortlich. Zuvor war er als Leiter des Geschäftsbereichs Öffentliche Verwaltung für die Vertriebsaktivitäten von Microsoft bei Bund, Ländern und Kommunen zuständig und leitete die Microsoft Health Solutions Group in Europa Vor seinem Wechsel zu Microsoft bekleidete Britz verschiedene Managementpositionen bei Philips. Er leitete u.a. die internationalen Vertriebsaktivitäten von Philips Healthcare im Bereich Magnetresonanztomographie und verantwortete die Aktivitäten von Philips Healthcare IT für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zuvor war Alexander Britz auch in anderen Branchen tätig: Er war European Sales & Marketing Director für Philips Special Lighting, leitete das Marketing für Philips Licht in Deutschland, Österreich und Schweiz und war bei Philips Semiconductors für das Marketing im asiatisch/pazifischen Raum zuständig.

10:50 Uhr
Kaffeepause in der Ausstellung
11:20 Uhr
"Never touch a running system" - Qualitätssicherung in Zeiten des Internet of Things — Mit Live-Hack-Demonstration mehr
Im Rahmen der zunehmenden Digitalisierung und der damit einhergehenden Vernetzung geraten auch immer mehr Newsmeldungen über gefundene Schwachstellen oder erfolgreiche Angriffe auf vernetzte Geräte / IoT Geräte in die Öffentlichkeit. Einerseits waren einer Vielzahl dieser Geräte früher in Netzen von den öffentlichen Netzen / des Internet strikt getrennt und von außen nicht erreichbar. Anderseits steigt durch die zunehmende Digitalisierung auch weiterhin die Anzahl der Geräte, welche miteinander vernetzt werden bzw. auch über das Internet erreichbar gemacht werden. IoT Geräte sind dabei aus vieler Hinsicht ein begehrtes Ziel von Angreifern. Dabei kann die Motivation für einen Angriff sehr unterschiedlich sein. Diese Angriffe werden im Vortrag im Rahmen eines Live Hackings gezeigt und warum die Regel "Never touch a running system" in diesem Kontext denkbar schlecht ist.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Probleme der Digitalisierung im Live Hacking
  • Qualitätsmanagement in der Produktion
  • Best Practives zur Vorgehensweise und Absicherung
Referent: Thomas Haase | T-Systems Multimedia Solutions GmbH

Thomas Haase - Penetrationstester in den Bereichen Web-, Mobile- und Embedded Security und seit 2004 Projektfeldmanager “Data Privacy and Security” bei T-Systems Multimedia Solutions GmbH. Seine Schwerpunkte sind Infrastructure and Application Security, Penetrations Tests und Source Code Analysen. Außerdem engagiert er sich als Dozent für verschiedene Bildungseinrichtungen im Bereich Security Awareness und Hacking. Er ist zertifiziert als ISO27001 Lead Auditor, Certified Ethical Hacker und TeleTrusT Information Security Professional (TISP).

11:50 Uhr
A Bottom-Up Approach for IoT Security mehr
The world becomes connected and every day the number of things connected to the network increases. Today, no one doubts the need to ensure the cyber security of the Internet of Things. But what is the Internet of Things? IoT is not just smart devices connected to the network, it is also protocols and data transmission channels, network infrastructure, cloud storage and data processing, control and visualization systems. In other words, the Internet of Things is a whole complex and its security depends on the security of each and every of these elements. At the same time, it is necessary to understand that unlike the corporate computer network, to add cyber security to the already ready IoT solution is rather difficult, and often impossible. Accordingly, it is necessary to approach the issue of ensuring cyber security very seriously from the very beginning. The presentation examines the threats and possible attacks for each of the IoT elements, and also suggests the cyber security measures and solutions for IoT cyber security.
Referent: Andrey Nikishin | Kaspersky Lab
12:25 Uhr
Sicherheit als Gesamt-Herausforderung
Referent: Michael Veit | Sophos
13:00 Uhr
Mittagspause in der Ausstellung
14:00 Uhr
IoT-Bus - Der zuverlässige Kommunikationsbus mehr
Die komplexen Rahmenbedingungen des Internet of Things bringen neue, zusätzliche Herausforderungen an die Kommunikation mit sich. Viele Kommunikationstechnologien können diese nicht optimal oder nur mit hohem finanziellen Aufwand erfüllen. Aus diesem Grund hat das Fraunhofer IIS den ersten Feldbus mit IPv6-Unterstützung und integriertem Sicherheitskonzept entwickelt. Außerdem wird eine Spannungsversorgung der Busknoten über ein zusätzliches Adernpaar ermöglich. In diesem Vortrag werden die Eigenschaften der traditionellen Kommunikationsbusse den Anforderungen des IoT gegenübergestellt und der Bedarf für eine neue Technologie erläutert. Neben der Typologie des IoT-Busses werden attraktive Anwendungsmöglichkeiten im Internet of Things aufgezeigt. Des Weiteren wird in diesem Fachvortrag eine zuverlässige Datenübertragung über mehrere hundert Metern bei einer Datenrate 1 Mbit/s dargestellt.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Notwendigkeit einer neuartigen Kommunikationstechnologie
  • Zuverlässige und sichere Datenübertragung über große Reichweiten
  • Anwendungsmöglichkeiten der Kommunikation im Internet of Things
Referent: Jasmin Specht | Fraunhofer IIS

Jasmin Specht arbeitet seit 2013 als Marketing Managerin für das Fraunhofer IIS im Bereich "Lokalisierung und Vernetzung" in Nürnberg. Sie ist für die Vermarktung innovativer Technologien im Geschäftsfeld Energiemanagement verantwortlich. Ihren Masterabschluss in Marketing Management (MMM) erlangte sie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). In ihrer Masterarbeit analysierte sie u.a. die aktuelle Marktsituation und Anforderungen von innovativen Technologien im IoT. Während ihrer Tätigkeit für das Fraunhofer IIS erwarb sie neben ihren Technologiemarketingerfahrungen umfangreiche Kenntnisse der aktuellen Informations- und Kommunikationstechnologien sowie über die Situation und Möglichkeiten des Energiemanagementmarktes. Aktuell beschäftigt sie sich mit Anforderungsanalysen für IoT-Endgeräte mit Anwendungsfokus Energiemanagement für Gebäude und Anlagen.

14:45 Uhr
Die richtige Kommunikation im IOT: OPC/UA oder DDS? mehr
Derzeit gibt es viele Missverständnisse und Fehlinterpretationen rund um Industrie 4.0, Industrial Internet of Things (IIoT), Technologie-Empfehlungen und den tatsächlichen Anwendungsfällen.
Verstehen Sie die unterschiedlichen Ansätze, erkennen Sie die für ihr Projekt relevanten Kriterien und treffen Sie eine solide Entscheidung für die Zukunft im IIoT.

Das Industrial Internet Connectivity Framework (IICF) ist eine umfassende Ressource für das Verständnis von Industrial Internet of Things (IIoT) Konnektivitätsüberlegungen. Ein internationales Team von Konnektivitätsexperten aus dem Industrial Internet Consortium entwickelte das IICF speziell, um Klarheit in die oft verwirrende Landschaft der IIoT-Konnektivität zu bringen. Es ist die erste umfangreiche Arbeit eines großen Konsortiums, das nützliche, greifbare und praktische Anleitungen für diejenigen bietet, die IIoT-Lösungen heute aufbauen möchten. Im IICF wird erklärt, wie die Konnektivität in das IIoT und die grundlegende Rolle bei der Bereitstellung von System- und Komponenten-Interoperabilität beim Aufbau von IIoT-Systemen passt.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Überblick über verschiedene Standards, Frameworks, Referenzarchitekturen
  • Auswahlkriterien für Konnektivitäts-Technologien

Referent: Reiner Duwe | rti

Reiner Duwe verstärkt seit Frühjahr 2015 das RTI Team in Europa und leitet seit Januar 2016 den Vertrieb EMEA. Mit seiner großen Erfahrung aus mehr als 20 Jahren in der embedded SW/HW-Industrie und aus Führungspositionen bei weltweit marktführenden Softwareunternehmen (u.a. Wind River und Zuken) unterstützt er das starke Wachstum in EMEA. Er ist aktiv in der deutschen Landesgruppe des Industrial Internet Consortium und anderen IIoT-Gremien.

15:30 Uhr
Kaffeepause in der Ausstellung
16:00 Uhr
Funknetze im IoT mehr
Die Connectivity im IoT schafft zahlreiche neue Herausforderungen. Eine davon sind Out-of-the-Box-Funkverbindungen beliebiger Sensoren mit einer Cloud. Neue „Low Power Wide Area (LPWA)“-Funktechnologien bieten hier vielfältige Möglichkeiten. In einigen Fällen sind noch nicht einmal SIM-Karte und Mobilfunkprovider erforderlich. Bis vor kurzem war die Welt der drahtlosen Kommunikationslösungen, die für „Wide Area“-Verbindungen (Long Range Wireless) in Frage kommen, noch recht übersichtlich. Man konnte sich eine Mobilfunk- oder M2M-SIM-Karte für das Netz des gewünschten Mobilfunkbetreibers beschaffen, in ein 2G (GSM/GPRS)-, 3G (UMTS/HSPA)- oder LTE-Mobilfunkmodem stecken und loslegen. Durch neue LPWA-Funkstandards, wie zum Beispiel NB-IoT, LoRa, Sigfox u.a. wird es nun etwas unübersichtlicher und vor allem komplexer. Dieser Vortrag liefert einen Überblick.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Welche neuen LPWA-Funkstandards eigenen sich besonders für das IoT?
  • Wodurch unterscheiden sich die einzelnen LPWA-Technologien?
  • Was ist vor dem LPWA-Einsatz zu beachten?
Referent: Klaus-Dieter Walter | SSV Software Systems

Klaus-Dieter Walter ist als CEO für die SSV Software Systems GmbH in Hannover tätig. Der Autor ist weiterhin durch zahlreiche Vorträge auf internationalen Veranstaltungen, Seminare, Workshops sowie Beiträge in Fachzeitschriften bekannt. Er hat bisher vier Fachbücher zu den Themenbereichen „Embedded Linux“, „Embedded Internet“ und „ARM-basierte Mikrocontroller“ veröffentlicht. Klaus-Dieter Walter hat Anfang 2007 aktiv zur Gründung des M2M Alliance e.V. in Aachen beigetragen und gehörte viele Jahre dem Vorstand an. Neben seiner CEO-Tätigkeit leitet Walter eine Arbeitsgruppe des Industrieforums VHPready e.V., um einen Standard für die Kommunikation in Virtuellen Kraftwerken zu schaffen und engagiert sich seit 2012 aktiv in der M2M Initiative Deutschland des Nationalen IT-Gipfels der Bundesregierung.

16:45 Uhr
Wireless trifft Applikation - die passende Funktechnik verifizieren mehr
Durch die Verwendung der "magischen" Buchstaben IoT entsteht zusehends der Markt, Applikationen via Smartphone oder TablettPC zu steuern und eine Fernwartung via Internet zu realisieren oder aber tatsächlich mit dem Internet der Dinge, also Cloudlösungen, zu arbeiten. Hierbei kommen die verschiedensten Funktechnologien zum Tragen. Faktisch sind diese drahtlosen Kommunikationswege oftmals eine ganz neue Welt für die Ingenieure der Unternehmen, welche sich bis dato rein mit der Realisierung der Applikation beschäftigt haben. Dieser Vortrag und dessen Dokumentation soll dazu dienen, den interessierten Ingenieuren ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem sie den Einstieg in die Welt des Funk leichter und effizient realisieren können. 


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Grundkenntnisse der Funktechnologien - wo liegen nicht nur Mehrwerte sondern auch eventuelle Nachteile?
  • Ansätze zur Verifizierung der einzusetzende Funktechnologie, technische und kaufmännische Aspekte
  • allgemeine Informationen zu Zertifizierungen
Referent: Stefan Koltes | Endrich Bauelemente

Herr Stefan Koltes, geboren am 03.März1969 in Gerolstein, begann im Alter von 14 Jahren seine Ausbildung zum Elektroinstallateur, welche er nach 2,5 Jahren mit Erfolg abschloss. Während seiner weiteren Tätigkeiten absolvierte er auf dem 2. Bildungsweg die Fachhochschulreife. Seit 1999 ist er bei verschiedenen Distributoren im Produktmarketing und Vertrieb im Bereich Hochfrequenz tätig. Seine Schwerpunkte sind die Funktechnologien (von proprietären Lösung über die Standards Bluetooth und WiFi bis zu GSM und LTE) und die Antennentechnik. Seit 4 Jahren ist er als Senior Business Development Manager bei der Endrich Bauelemente Vertriebs GmbH im Bereich Funk tätig. In dieser Funktion führt er viele Beratungen bei Kunden vor Ort und Workshops zur Verifizierung der Funktechnologie in der Applikation durch. Desweiteren sind von ihm verschiedene Fachartikel veröffentlicht worden. Herr Koltes ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

17:30 Uhr
Ende des 1. Veranstaltungstages
19:00 Uhr
Gemeinsames Abendevent

Donnerstag, 14. September 2017

09:00 Uhr
Registrierung der Teilnehmer
09:25 Uhr
Begrüßung der Teilnehmer
Referent: Hendrik Härter | Redakteur ELEKTRONIKPRAXIS
09:30 Uhr
Gemeinsame Keynote: Herausforderung Smart Building mehr
Smart Buildings haben den Anspruch nachhaltig und energieeffizient zu sein, und dabei gleichzeitig höchste Anforderungen an die Nutzungsqualität und die Nutzeranforderungen über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes zu erfüllen. In dem Vortrag werden die aktuellen und zukünftigen Anforderungen an ein Smart Building beschrieben. Hierbei stehen die Aspekte „Gebäude als System“ und „Gebäude im System“ im Fokus der Betrachtung, insbesondere vor dem Hintergrund der Transformation der Energiesysteme im Kontext der Energiewende sowie der zunehmenden Vernetzung von Anlagen und Gebäuden im Kontext des digitalen Planen, Bauen und Betreibens. Im konkreten wird auf die neue Rolle der Gebäudeautomation und zeitgemäßer IuK-Technologien eingegangen, die neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle in der Gebäudetechnik ermöglichen. Beispiele aus aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zeigen mögliche Lösungspfade auf.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Was verstehen wir unter einem Smart Building
  • Was leistet ein Smart Building
  • Wo stehen wir heute, was sind die Aufgaben für die Zukunft
Referent: Prof. Becker | Hochschule Biberach

1982-1989 Studium der Elektrotechnik, Vertiefung Systemtechnik an der Universität Kaiserslautern;
1990-1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Mikroelektronik und Lehrstuhl für Automatisierungstechnik an der Universität Kaisierslautern;
1995 Promotion auf dem Gebiet der Automatisierung von Kälteanlagen;
1995 -1998 Geschäftsführer einer Technologietransferstelle;
seit 1999 Professor für MSR-Technik, Gebäudeautomation und Energiesysteme im Studiengang Energie-Ingenieurwesen an der Hochschule Biberach; Forschung am Institut für Gebäude- und Energiesysteme zu Themenfeldern Automatisierung und Betriebsoptimierung von Kälteanlagen, Energie-Monitoring von Anlagen, Raumautomation; freiberuflich tätig im eigenen Ingenieurbüro; ehrenamtliche Tätigkeit im VDI, u.a. Vorsitzender des Fachausschusses Elektrotechnik/Gebäudeautomation; Mitarbeit in verschiedensten Normen- und Richtliniengremien im Bereich Gebäudeautomation

10:15 Uhr
IoT Platform as a Service versus Eigenentwicklung mehr
Bei der Integration des Internet of Things in ihre Wertschöpfungskette liegt für viele Businesses eine zentrale Herausforderung darin, die für sie passende IoT-Plattform zu identifizieren. Als Bindeglied zwischen Devices und Business-Anwendungen bilden sie das Rückgrat aller IoT-Prozesse in Unternehmen und sind somit ein integraler Bestandteil der Industrie 4.0.

Doch wie lässt sich die Entscheidung vereinfachen? Welche IoT-Plattform passt zu welchem Unternehmen? Was spricht für Eigenentwicklungen, was für eine IoT Platform ‘as a Service’? Anhand von drei Best Practices aus verschiedenen Branchen berichtet Bernd Groß, CEO und Gründer von Cumulocity, welche Kriterien es bei der Auswahl zu beachten gilt, welche Leistungen eine IoT-Plattform erbringen sollte und welche Vorteile das Modell ‘Platform as a Service’ gegenüber Inhouse-Produktionen bietet.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Welche IoT-Plattform zu welchem Unternehmen passt
  • Was für eine Eigenentwicklungen, was für eine IoT Platform ‘as a Service’ spricht
  • Welche Kriterien es zu beachten gilt – anhand von Best Practices

Referent: Stefan Vaillant | Cumulocity- A Software AG Company

Stefan Vaillant ist Chief Technical Officer der Cumulocity GmbH, dem weltweit führenden unabhängigen IoT Platform Provider und Unternehmen der Software AG. Er leitet den Bereich IoT-Architektur sowie das Produktmanagement. Er betreut große Partner und Reseller – darunter Deutsche Telekom, Telstra und Telia Sonera – und unterstützt sie bei der Einführung der Cumulocity IoT-Plattform und dem Markteintritt ihres neuen Produktes. Zuletzt arbeitete er 15 Jahre bei Nokia Siemens Networks im Silicon Valley, wo er das IoT Cloud-Plattform-Produktmanagement und -Ökosystem leitete. Davor war er bei Nokia in diversen Managementpositionen tätig. Stefan Vaillant hält einen Masterabschluss in Informatik der RWTH Aachen.

11:00 Uhr
Kaffeepause in der Ausstellung
11:30 Uhr
Internetzugangstechnologien für das Industrial IoT (WLAN, Bluetooth LE, 2G,3G,4G, Sigfox, LoRA etc) mehr
Smart Home und Industrial IoT Anwendungen unterscheiden sich elementar. Ein wichtiger Unterschied besteht in der Internetzugangstechnologie da Nutzer der Anwednung und Eigentümer der Zugangstechnologie wie Ethernet, WLAN, DSL nicht identisch sind. Ferner sind Anlagen und Maschinen nicht im gleichen Land wie zum Beispiel der Servicetechniker. Dies führt zu technischen, organisatorischen, kaufmännischen und rechtlichtlichen komplexen Aufgabenstellungen. Der Vortrag vergleicht bekannte wireless Technologien  und bewertet diese auf Eignung in industriellen Anwendungen. Praktisch umgesetzte Lösungen zeigen wie die komplexte Aufgaben umsetzbar sind.

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Funktechnologien im Überblick
  • Industrielle Anforderungen bei ioT Anwendungen
  • Lösungswege und umgesetzte Applikationen
Referent: Didier Kärst | Schildknecht AG

Didier Kärst ist seit vielen Jahren bei der Schildknecht AG in Entwicklung und der Kundenapplikationsberatung und Umsetzung tätig. Im Jahr 2013 wurde seine Umsetzung eines IoT Edgegateway auf der Hannovermesse unter die Top 5 des Hermes Awards nominiert.

12:15 Uhr
Weltweiter LPWAN Zugang mehr
Die Werthaltigkeit von allen IoT 4.0 Applikationen bemisst sich an der Verfügbarkeit von Daten. Diese sollen in den meisten Fällen nicht mehr drahtgebunden übertragen werden, weil Anwender mobile Applikationen benötigen oder Verkabelungsaufwand sparen wollen. Eine neue und höchst effiziente Lösung sind Low Power Wide Area Netzwerke (LPWAN), eine Weiterentwicklung des WWAN. In diesem neuen Bereich der drahtlosen Funkstandards mit enormer Reichweite nimmt der Sigfox Standard eine neue, innovative und führende Rolle ein. Dies zeigt auch ein reales Applikationsbeispiel für das Spare-Part Tracking von Airbus, in dem nicht nur der Status des jeweiligen Gutes grenzüberschreitend abgefragt und überwacht wird, sondern gleichzeitig auch die aktuelle Position bestimmt wird.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Neue Kommunikationsstandards
  • Low Power Wide Area Networks
  • Industrie 4.0 Applikationen
Referent: Aurelius Wosylus | Sigfox

Seit März 2016 leitet Aurelius Wosylus die deutsche Depondanz des französischen IoT-Netzwerk Providers SIGFOX. Zuvor war Aurelius als Direktor bei Gemalto für die Geschäftsentwicklung der Embedded-Märkte sowie das IoT zuständig. In seiner 18-jährigen Erfahrung im Embedded / IoT-Markt arbeitete er für mehrere multinationale Unternehmen, wie AMD, Lattice Semiconductor und STMicroelectronics. Zudem war er Eigentümer und Geschäftsführer von Mycon Technologies.

13:00 Uhr
Mittagspause in der Ausstellung
14:00 Uhr
Native Kommunikationsplattform für Industrie 4.0/IoT mehr
IoT ist nicht mehr nur ein Schlagwort. Produktionsanlagen werden jetzt zunehmend nach diesen neuen Paradigmen umgesetzt.
In dem Vortrag zeigt zuerst, welche technischen Mechanismen dafür nötig sind und wie diese zu wesentlich flexibleren Fertigungsanlagen führen. Damit soll ein Einstieg in das Thema geschaffen werden, mit der in der Folge die Lösungsansätze besser verstanden werden.
Der Ausgangspunkt für den Aufbau moderner Produktionsanlagen ist derzeit immer noch ein klassischer Ansatz mit Maschinen, die auf unterschiedliche Weise ihre Daten zur Verfügung stellen. Die jetzt notwendige Homogenisierung der Daten stellt dabei den schwierigsten Teil der Umsetzung dar, da hier ein hohes Maß an Flexibilität und Schnittstellen erforderlich sind. Mögliche Ansätze werden hier vorgestellt. Danach zeigt der Vortrag, wie effektiv IoT Methoden jetzt die vorhandenen Produktionsmaschinen zu einem einheitlichen Datennetzwerk mit den entsprechenden Services zusammenfügen.
Neben den technischen Anforderungen, erfordert der Aufbau moderner Produktionsanlagen das enge Zusammenwirken von Produktlieferanten, System Integratoren und den Fachabteilungen des Betreibers.
Referent: Robert Schachner | RST Automation

Dipl.-Ing. (FH) Robert Schachner bewegt sich im embedded Markt seit 1985. Schon von Beginn an beschäftigt er sich mit der Abstraktion von embedded Systemen durch Datenmodelle. 1993 gründete Herr Schachner die RST Industrie Automation GmbH in der er seither erfolgreich seine Projekte umsetzen kann. Bis heute konnte er mit seinem Team die Effektivität von Datenmodellen in mehr als 250 verschiedenen Projekten nachweisen. Derzeit ist sein Schwerpunkt die Entwicklung von Maschinen und Produktionsanlagen mit Hilfe von Middleware basierten Technologien. Herr Schachner ist Gründungsmitglied im Verein Embedded4You e.V. und stellt dort derzeit den zweiten Vorstand. Zu seinem Kernthema Middleware hat er sich an der VDI/VDE Richtlinie 2657 „Middleware in der Automatisierungstechnik“ engagiert. Seit Kurzem engagiert er sich auch für den Nachwuchs in dem er an Fachhochschule Rosenheim den Studienkurs „Methoden der Echtzeit Kommunikation in eingebetteten Systemen“ leitet. In letzter Zeit veranstaltet Herr Schachner auch Workshops in denen das Wissen über moderne Maschinen und Produktionsanlagen vermittelt wird.

14:45 Uhr
Testautomatisierung für das IoT mehr
Das Internet der Dinge (IoT) stellt eigene Anforderungen an die Entwicklung als auch an die Qualitätskontrolle von innovativen Produkten und Dienstleitungen. Auf vielen verschiedenen Ebenen nutzen „Dinge“ Architekturen und Kommunikationswege, die auch unter harschen Bedingungen und über lange Zeiträume funktionieren sollen. Dabei müssen Aspekte wie z.B. Interoperabilität, IT-Sicherheit und Ressourcenknappheit berücksichtigt werden. Dieser Vortrag betrachtet die Ziele, Methoden und Möglichkeiten zur Qualitätssicherung und Testautomatisierung für das IoT am Beispiel unterschiedlichen Testobjekte.


Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Testobjekte, -ziele und -methoden im IoT
  • Werkzeugunterstützung für das Testen im IoT
  • Open Source IoT-Testware

Referent: Axel Rennoch | Fraunhofer FOKUS

Axel Rennoch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme in Berlin. Als Mitarbeiter beim System Quality Center ist er beteiligt und in Validierungs- und Testprojekten künftiger Kommunikationsnetzwerke und Softwaretechnologien. Er arbeitet auf dem Gebiet Formaler Methoden, Testmethoden und Quality of Service. Während dieser Arbeit beteiligt er sich in mehreren nationalen und internationalen Standardisierungsgruppen (z.B. DIN, ISO, ITU-T, OMG, ETSI, oneM2M).

15:30 Uhr
Kaffeepause in der Ausstellung
16:00 Uhr
Live vom Cockpit aufs Tablet – Mit nur einem Liter Benzin von London nach Rom reloaded mehr
Dieser Praxisbericht knüpft an den Vortrag vom vergangenen Jahr an und gibt Einblick in einen Regelkreis, von der physikalischen bis in die informationstechnische Ebene und von da auf das Smartphone oder Tablet. Und das im Rahmen eines Öko-Rennens, welches das umweltbewusste Denken unserer Ingenieure der Zukunft fördert.  Die konkreten „Dinge“ sind wiederum 200 Rennfahrzeuge, die über das Internet der Dinge (IoT) miteinander verbunden sind. Sie messen und beurteilen Zustände und kontrollieren Situationen. Ähnlich wie wir Menschen versuchen sie, wenn immer möglich, online zu gehen, entweder über WIFI oder 3G/4G. Dazu nutzen sie eine Art industrielles Handy, bestehend aus einem Transponder und einem I/O-Netzwerk mit Backbone und smarten Sensoren und Aktoren. Dieses Handy wurde aufgrund der im letzten Jahr gewonnenen Erfahrungen optimiert. Es stellten sich den Entwicklern wiederum neue Knacknüsse, auf die wir kurz eingehen, etwa im Bereich robusten GPS Empfangs. 
Referent: Marco Schmid | Schmid Elektronik

Marco Schmid ist Systemingenieur, CEO und CTO bei Schmid Elektronik. Seit etwa 10 Jahren beschäftigt er sich mit verschiedenen Programmiermodellen, die sich kombinieren lassen und über einen C-Generator als Echtzeitapplikation auf ein Embedded-System verteilt werden. Er hat mehrere Messnetzwerk-Projekte und auch zwei Cyber-Physical-Systems begleitet, die mit dieser Methode realisiert worden sind. Aktuell liegt sein Interesse bei IOT-Plattformen basierend auf ARM-Prozessoren, Linux und LabVIEW. Seine Schwerpunkte liegen in industriellen Anwendungen und Condition-Monitoring in der Bahntechnik.

16:45 Uhr
Nutzenbetrachtung der Digitalisierung existierender Maschinen- und Anlagenstrukturen mehr
Sub HL: Digitalisierung der Wertschöpfungskette mit Edge Computing Technologie
Inhalt: Kosten-/Nutzenaspekte realisierter Projekte, Differenzierung durch die MICA Technologie, praktische Anwendungen und messbare Ergebnisse.
Der Vortrag wird die Kosten/ Nutzenaspekte der Digitalisierung bestehender Maschinen- und Anlagen beschreiben. Mit der Digitalisierung der eigenen Infrastruktur ist HARTING Vorreiter und nutzt dabei die MICA Technologie, die zur Hannover Messe 2016 mit dem Hermes Award prämiert wurde. Welchen Status in Bezug auf Digitalisierung im industriellen Umfeld haben wir heute schon erreicht? Wir möchten anhand praktischer Anwendungen und messbaren Ergebnissen aufzeigen, wie einfach es sein kann und wie notwendig es ist, den Schritt in die Digitalisierung jetzt zu tun.
Es ist höchste Zeit für Deutschland auf den Zug aufzuspringen!

Das lernen die Teilnehmer im Vortrag:

  • Wie einfach es sein kann, Digitalisierung jetzt zu tun!
  • Praktische Erfahrungen aus realen IoT Projekten
  • Ohne Partner geht es kaum!
Referent: Guido Selhorst | Harting

Beruflicher Werdegang:
- seit 1998 bei HARTING
- Start als Applikationsingenieur in der Anwendungsberatung/HARTING D
- ab 2004 Leiter Projektmanagement/HARTING D
- ab 2007 Abteilungsleiter Marktmanagement/HARTING D
- ab 10.2017 Leiter Corporate Market Communication /HARTING AG & Co. KG

Derzeitige Tätigkeit:
- verantwortlicher Abteilungsleiter Marktmanagement
(Business Development + Marketing)

17:30 Uhr
Ende der Veranstaltung

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